Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet als Geographie.
Immanuel Kant
Fünf Gründe für das Fach Erdkunde:
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Erdkunde leistet einen fundamentalen Beitrag zur politischen Bildung.
Die gegenwärtige politische Diskussion ist durch zunehmend populistische und
radikalisierende Tendenzen geprägt. Das Schulfach Geographie hilft den
Jugendlichen, die Ursachen dieser Entwicklungen (z.B. Migration, Landflucht
aus Dörfern, Segregation in den Städten, Unübersichtlichkeit von
Globalisierungsprozessen, Geopolitik) in angemessen komplexer Weise zu
verstehen und stärkt sie darin, sich vor vermeintlich einfachen Lösungen zu
hüten. -
Erdkunde ist das Fach für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
Die UNO hat die größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts definiert
(Klimawandel, Armut, ressourcenverbrauch, weilweite Migration, geopolitische
Konflikte, …). Analysiert man diese Liste, so stellt man schnell fest, dass fast
alle diese Themen zentral und fundiert im Fach Erdkunde behandelt werden.
Erdkunde unterstützt somit die Jugendlichen bei ihrem Engagement für eine
bessere Zukunft („Fridays For Future), indem sie z.B. die Ursachen, Folgen und
Gegenmaßnahmen in Bezug auf den Klimawandel untersucht, hier aber keinem
blinden Aktionismus folgt, sondern Möglichkeiten zur Reflexion als
Entscheidungsgrundlage politischen Handelns bietet.
- Erdkunde ist zentral für die Bewältigung der Digitalisierung.
- Erdkunde ist wesentlich für ein Erleben der Welt aus erster Hand.
- Erdkunde ist das Leitfach der Nachhaltigkeit.
