Fahrt Kunst Leistungskurs zur „documenta fifteen“ in Kassel

Auch wir, der Kunst Leistungskurs der Stufe 11 und einige Schülerinnen des Kunst Leistungskurses der Stufe 12, konnten dieses Jahr noch eine Kursfahrt nach Kassel antreten, bei der wir uns gemeinschaftlich einige der über 30 Ausstellungsorte der „Documenta fifteen“ ansehen konnten.
Nachdem wir Donnerstagnachmittag in Kassel angekommen sind, haben wir uns gleich auf den Weg zur ersten Ausstellung gemacht und mit der Kirche St. Kunigundis begonnen, in der die Gruppe „Atis Rezistans/ Ghetto Biennale“ interessante und zum Nachdenken anregende Mixed-Media-Skulpturen ausgestellt haben. Weiter ging es danach für uns zum Hübner Areal. Auch in diesem mehrstöckigen Komplex gab es viel ungewöhnliche Kunst für uns zu sehen. Bei der leerstehenden Haferkakaofabrik „Sandershaus“ legten wir danach eine Pause ein und nahmen die Eindrücke des weitläufigen Außenbereiches auf.
Zuletzt führte es uns dann in das Hallenbad Ost, ein leerstehendes denkmalgeschütztes Schwimmbad im Bauhausstil, welches sowohl im Innen- als auch im Außenraum mit der detailreichen Kunst des Künstlerkollektivs „Taring Padi“ beeindruckte. Ihre vielseitigen Holzschnitte und aufgestellten Figuren sind auf jeden Fall auch einen zweiten Blick wert.
Nach diesem ersten sehr gefüllten Tag machten wir uns dann nach einem afrikanischen Abendessen wieder zurück zur Pension. Auch am zweiten Tag erkundeten wir weiter die Hallen und Plätze der Documenta fifteen. Nach dem morgendlichen Frühstück besichtigten wir zunächst gemeinsam das Fridericianum am Friedrichsplatz. Dort gab es für uns zeitgenössische Kunst von über 20 verschiedenen Künstler*innen zu entdecken, wie zum Beispiel das beeindruckende Kunstwerk: „Birth“ von Tamás Péli einem Künstler der Künstlerbewegung „OFF-Biennale Budapest“. Abschließend besichtigten wir alle gemeinsam die Documenta Halle, welche Kunst vielfältigster Art zu bieten hatte. Hier erlangte die Skateboardrampe der Künstler*inneninitiative „Baan Noorg Collaborative Arts and Culture“ die meiste Aufmerksamkeit von uns.
Gegen 17 Uhr neigte sich für uns der unvergessliche Besuch in der Documentastadt Kassel dem Ende zu und wir mussten unsere Heimreise antreten. An dieser Stelle möchten wir ein großes Dankeschön an Frau Kirchner und Frau Schechtow aussprechen, welche uns diese Exkursion überhaupt erst ermöglicht haben. Durch ihr Engagement konnten wir Kunst auf eine neue Art und Weise entdecken und gemeinsam viele schöne Erinnerungen sammeln.