Naturwissenschaften

Naturwissenschaftliche Phänomene entdecken, erforschen und begreifen

Kinder sind mehr Forscher als Schüler: sie müssen experimentieren und daraus ihre eigenen Schlüsse ziehen.
Jesper Juul

Dies möchten wir im naturwissenschaftlichen Unterricht ermöglichen – das kindliche Interesse und die Freude an Naturwissenschaften und Technik aufrechterhalten und fördern. In den Jahrgangsstufen 5 und 6 werden die naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächer (Chemie, Physik und Biologie) in einem einzigen Fach gemeinsam unterrichtet: Naturwissenschaften (kurz: Nawi)! Inhaltlich knüpft der Unterricht an den aus der Grundschule bekannten Sachunterricht an und vertieft und erweitert die dort erworbenen Kompetenzen in Vorbereitung auf die Mittelstufe.
Der Nawiunterricht greift Fragen aus dem alltäglichen Leben auf, die sich den Schülerinnen und Schüler stellen könnten, wie zum Beispiel: „Wie sieht eigentlich eine Zelle aus? Was passiert in meinem Körper denn genau mit dem Frühstücksbrötchen? Und wie funktioniert ein Elektromagnet?“
Die Betrachtung von naturwissenschaftlichen Phänomenen erfolgt dabei themenorientiert und unter Einbindung aller drei naturwissenschaftlichen Fachdisziplinen. Dafür erlernen die Schülerinnen und Schüler auch gängige naturwissenschaftliche Arbeitsweisen wie etwa das Mikroskopieren oder das Überprüfen eigener Hypothesen durch das Experimentieren. Der naturwissenschaftliche Unterricht ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern ihr Erfahrungswissen durch Fachwissen zu erweitern und damit ihre Welt weiter zu erschließen, zu verstehen und zu gestalten. Dazu stehen am Martin-Butzer-Gymnasium mehrere Fachunterrichtsräume sowie eine moderne digitale Ausstattung zur Verfügung.
Zudem wird der naturwissenschaftliche Unterricht durch außerschulische Lernorte ergänzt und erweitert, wie beispielsweise ein Besuch des nahen Waldgebietes, einem Bauernhof der Umgebung und dem Besuch des mobilen Planetariums in der letzten Schulwoche. Ferner finden unterrichtsbegleitende Projekte statt, wie die Teilnahme an der Aktion „Tulpen für Brot“ oder das Steigenlassen eines Wetterballons.